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neues deutschland: Kommentar über die 
Vorwahlen der US-Demokraten

Berlin (ots) – Bernie Sanders hat die Vorwahl der US-Demokraten in New Hampshire gewonnen. Er ist ein schwacher Sieger, trotzdem könnte das reichen: Er hat die besten Chancen, Präsidentschaftskandidat der Demokraten zu werden. Denn genau wie in New Hampshire liegt Sanders landesweit in Umfragen knapp vorn, er führt unter anderem im „Super Tuesday“-Staat Kalifornien, in dem die meisten Delegiertenstimmen zu holen sind. Und das alles nur, weil seine Konkurrenz sich derzeit noch schwächer zeigt. Die moderaten, wirtschaftsfreundlichen Demokratenwähler sind im Wesentlichen zwischen Joe Biden, Pete Buttigieg und Amy Klobuchar gespalten.
Das macht nun folgendes Szenario denkbar: Mehrere der moderaten Demokraten könnten bei den nächsten Vorwahlen unter die 15-Prozent-Marke fallen und aus diesen Staaten gar keine Delegierten „mitnehmen“. Sanders‘ breite Basis könnte ihn gleichzeitig überall über 15 Prozent heben. Landesweit könnte der Senator dann mit etwas mehr als 50 Prozent der Delegierten auf dem Parteitag der Demokraten ankommen.
Sanders‘ Strategen frohlocken schon länger, dass bei diesen Vorwahlen ein Drittel der Stimmen ausreichen könnte, um sich als Präsidentschaftskandidat durchzusetzen. Eine Vorstellung, die mit der Vorwahl in New Hampshire ein Stück realistischer geworden ist.


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