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Tourismus-Beauftragter Bareiß: „Müssen jetzt schnell handeln“

Berlin (ots) – Der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß (CDU), hat sich für eine Ausweitung der Gutschein-Lösung statt Erstattungen für stornierte Pauschalreisen ausgesprochen. „Wir müssen jetzt relativ schnell handeln, weil enorm viel Liquidität abfließt. Wenn jetzt alle Kunden zu ihren Reisebüros gehen und ihr Geld wollen, werden viele Reisebüros und Unternehmen in die Knie gehen und das Geld nicht mehr zurückzahlen können“, sagte Bareiß am Freitag im ARD-Mittagsmagazin. Wegen der Corona-Krise sagen derzeit etliche Veranstalter Reisen und Flüge ab, bislang werden Verbrauchern in solchen Fällen die Kosten erstattet. „Es ist wichtig, dass der Verbraucher seinen Verbraucherschutz wahrnehmen kann, dass er keine Angst haben muss, dass sein Geld verloren geht“, so Bareiß. Gleichzeitig wolle die Bundesregierung aber dabei helfen, die Strukturen im Tourismus zu erhalten. „Deshalb kann ein Gutschein eine Lösung sein, dem Kunden zu sagen, er kann die Reise in einem halben Jahr oder in einem Jahr machen, aber die Auszahlung, auf die er Anspruch hat, wird aufgehalten.“


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Verbraucherschützer sehen diesen Vorschlag kritisch, weil Gutscheine wertlos wären, sollten die Reiseanbieter durch die Pandemie insolvent werden. Dazu sagte Bareiß: „Wir brauchen natürlich noch eine Sicherheit, wie wir diese Gutscheine eventuell dann auch notfalls absichern können, wenn ein Unternehmen nicht in der Lage wäre, seine Leistung zu bieten“. Denkbar sei etwa, dass die Bundesregierung Garantien für die Gutscheine übernehme.

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