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„Rhein-Neckar-Zeitung“ (Heidelberg) zu Belarus

Heidelberg (ots) – In Russland hat man kein Interesse daran, Belarus aus seiner Einflusssphäre zu entlassen. Die jetzige Situation erscheint aus Sicht Moskaus ideal: Präsident Lukaschenko macht sich die Hände schmutzig und treibt sein Land zugleich weiter in die Isolation – und stärker in die Arme Moskaus. Aber auch Putin hat wohl kein Interesse daran, dass in seinem Nachbarland ein Bürgerkrieg ausbricht, der ihn zum Eingreifen zwingt. Nach den Erfahrungen in der Ukraine kann er kein weiteres militärisches Abenteuer brauchen, dass über Jahre Geld und Ressourcen verschlingt.
Hier kommt die EU ins Spiel. Sie ist gefordert, Stellung zu beziehen und gegebenenfalls gezielte Sanktionen zu verhängen. Ein demokratisches Belarus ist derzeit utopisch. Aber gewisse Freiheiten, eine Entschärfung der Repression? Das wäre vielleicht möglich.


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Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
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