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Die Kindernothilfe fordert: Kinder und ihre Rechte im neuen EU-Asylrecht besonders beachten

Duisburg (ots) – Die EU-Kommission hat nach fünf Jahren Stillstand einen Vorschlag für nachhaltige Maßnahmen in der Asyl- und Migrationspolitik vorgelegt. Die Kindernothilfe fordert, dass geflüchtete Minderjährige stärker in den Blick genommen und geschützt werden. Die Kindernothilfe begrüßt, dass die EU-Kommission eine nachhaltige Migrationslösung anstrebt. Mit dem neuen Vorschlag könnte die EU beweisen, dass sie in der Lage ist, Aufnahme und Prüfung von Asylsuchenden nach humanitären Standards zu regeln. Die Kommission setzt jedoch nach wie vor auf EU-Asylzentren an den Außengrenzen – mit schnellen Verfahren und Abschiebungen. „Dies hat schon in der Vergangenheit nicht funktioniert, vor allem fehlt dadurch jede Möglichkeit für geordnete, rechtsstaatliche Verfahren“, kritisiert Carsten Montag, Auslandsvorstand der Kindernothilfe. „Die rechtliche Unterstützung von Kindern und ihren Familien und ganz besonders eine kindgerechte Beratung der unbegleiteten Minderjährigen werden auf diese Weise nicht gewährleistet. Die EU-Kommission muss diese Gruppe von Geflüchteten viel stärker in den Blick nehmen.“


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Die Kindernothilfe fordert bei der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen, dass das Kindeswohl auch für geflüchtete Mädchen und Jungen immer an erster Stelle stehen muss. Dafür sind rechtsstaatliche Verfahren ohne Kriminalisierung und traumatisierende Lager notwendig. „Der unbedingte Schutz vor allem der unbegleiteten Kinder und Jugendlichen ist für die Kindernothilfe alternativlos“, bekräftigt Carsten Montag.

Pressekontakt:

Frank Mischo, Advocacy- und Kinderrechtsexperte der Kindernothilfe
frank.mischo@kindernothilfe.de
Telefon 0163.2344357

Original-Content von: Kindernothilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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