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Henke tritt nach Saibene, Kwasniok rüffelt Köllner: Er hat meinen Spieler beleidigt!

München (ots) – Aufsteiger Saarbrücken entthront die Löwen, ist nun Erster. Trainer Kwasniok nahm sich nach dem Top-Spiel seinen „Trainerkollegen“ Köllner zur Brust, weil der seinen Spieler Uaferro nach einem Elfmeter-Foul angeblich beleidigte. „Dass ein gegnerischer Trainer meinen Spieler für diese Aktion als dumm oder doof bezeichnet, finde ich einfach skandalös.“ Das war nicht einzige Aufreger. Ingolstadts Sportdirektor Henke trat im Anschluss zum Spiel in Lautern offensichtlich nach Trainer Saibene, der anschließend keine Lust auf Henke hatte: „Ich muss ihn auch nicht sehen. Das sagt alles aus.“ Vize-Weltmeister Frings taumelt mit seinem SV Meppen ans Tabellenende – 1:4-Klatsche in Halle. Der MSV Duisburg feiert nach rund zwei Wochen Zwangspause den ersten Saisonsieg. Schon am Freitag geht es weiter mit dem 7. Spieltag. Zum Auftakt mit dem Dresden-Bezwinger Zwickau gegen Türkgücü München. MagentaSport zeigt diese Partie und alle weiteren Begegnungen des 7. Spieltags LIVE. Nachfolgend die Stimmen vom Mittwoch. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken 1:2 Erste Niederlage, Sechzig-Spieler Richard Neudecker in der Halbzeit: „Wir haben die erste Halbzeit nicht unser Spiel gezeigt, nicht unser Gesicht gezeigt, nicht Gas gegeben. Ich denk, das haben wir in der Halbzeit abgelegt und die zweite Halbzeit in jedem Fall besser gespielt. Wir haben uns nicht das Glück erarbeitet, weil die erste Halbzeit miserabel war. Wir konnten zumindest in der zweiten Halbzeit zeigen, dass wir den Schalter umlegen können.“ Etwas Prosa vorab gefällig: „Meine Mannschaft gibt mir das Gefühl, heute 3 Punkte mitnehmen zu können. Das ist einfach ein schönes Gefühl als Trainer!“ Gesagt hat´s Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok vor dem Spiel bei MagentaSport, ehe er als Löwen-Bezwinger an die Tabellenspitze kletterte. Seine Analyse nach dem Spiel: „Es war der Plan, mit zwei, drei Spieler immer wieder Nadelstiche in den Rücken der Kette zu setzen. Das ist uns nicht so häufig gelungen, aber dafür sehr, sehr effizient. Am Anfang waren wir auf Augenhöhe. Mit dem 1:0 hat uns auch bisschen der Mut verlassen. Sechzig wurde dominanter. Nach dem 1:2 fing das große Zittern an!“ Über eine Szene ärgerte sich Kwasniok allerdings besonders: Sechzig hatte einen Elfmeter bekommen und es kam am Spielfeldrand offenbar zu einem Wortgefecht mit Michael Köllner: „Dass ein gegnerischer Trainer meinen Spieler für diese Aktion als dumm oder doof bezeichnet, finde ich einfach skandalös. Und deswegen nehmen wir diese Punkte wirklich absolut verdient mit. Irgendwo da oben gibt´s einen, der schaut auf diese Dinge. Es geht nicht nur darum, gut Fußball zu spielen. Es geht auch um Charakterstärke und die hat der gegnerische Trainer in dieser Situation nicht gezeigt….Es war auf jeden Fall so, dass er meinen Spieler Bone Uaferro als doof bezeichnet hat.“ 1.FC Kaiserslautern – FC Ingolstadt 1: 1
Aufregung nach dem Spiel: Ingolstadts Sportdirektor Michael Henke tritt nach dem Spiel nach Jeff Saibene. Lauterns Trainer: „Sie haben es ja gesehen, die Bilder: Kein Kommentar.“ Nachfrage, ob er Henke danach nochmals gesehen oder gesprochen habe? „Ich muss ihn auch nicht sehen. Das sagt alles aus. Kein Problem. Alles gut!“ Als Saibene die Bilder sieht, dass ihn seit Torwart festhält, um nicht auf den Ingolstädter loszugehen, lacht er: „Das war vielleicht besser für Henke!“
Zum Sportlichen: Lauterns Trainer Jeff Saibene mutmaßte vor dem Spiel: „Ich gehe davon aus, dass Marvin trifft.“ Prompt traf Pourie schon nach zehn Minuten zum 1:0. Reichte aber nicht, selbst in Überzahl. Half aber nichts. Saibenes Bilanz: „Wir müssen nach dem 1:0 den Sack zu machen, haben da 2,3 gute Chancen. …Wenn Ingolstadt 50 lange Bälle schlägt, dann kommt halt einer mal durch. Die spielen ja nur so!“ Ingolstadts Trainer Tomas Oral: „Was mich nachdenklich macht ist einfach die Tatsache, dass die Schiedsrichter zu viel entscheiden. Wir kriegen ein klares Tor zum 1:0 nicht anerkannt….Aufgrunddessen, dass wir nach dem 0:1 nicht mehr so in der Ordnung standen, sind wir kaum ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner kaum Torchancen gehabt. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, in Unterzahl waren auf einmal die bessere Mannschaft und verdient den Ausgleich gemacht.“


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SpVgg. Unterhaching – MSV Duisburg 0:1

Hachings Trainer Arie van Lent, einstiger Torjäger verzweifelt an der Abschluss-Schwäche seiner Hachinger „Normal musst du das Spiel gewinnen. Das ist eigentlich alles, was ich dazu sagen kann……Wir machen aus vielen Chancen kein Tor – schon seit 6 Spieltagen. Da ärgere ich mich schwarz. Alle vorherigen Spiele waren eng. Jetzt haben wir´s in der ersten Halbzeit verpasst und phasenweise in der zweiten Halbzeit, Tore zu machen.“ Vor dem Derby am Montag gegen Sechzig meint von Lent: „Vielleicht werden wir ein paar Torschüsse extra machen, damit wir das Spiel vielleicht gewinnen!“

„Das ist keine gute Vorbereitung, wenn man mit 8 Feldspielern und 4 Torhütern trainieren muss“, meinte Duisburgs Sportdirektor Grlic vorab. „Ich sehe es als Herausforderung“, erklärte sein Trainer Torsten Lieberknecht nach rund zwei Wochen Pause vor der Partie. Eine gute halbe Stunde brauchte der MSV allerdings, um ins Spiel zu kommen. Lieberknechts Analyse nach dem ersten Saisonsieg: „Wir waren jetzt alle erleichtert, dass wir hier kein gebrauchtes Spiel gezeigt haben. Dass, was möglich war, haben wir abgerufen. Leidenschaftlich zu sein, dass war die Prämisse. Das haben wir auf den Platz gebracht. Wir haben uns die Punkt, naja, schmutzig eingepackt…..Das war unterm Strich natürlich ein glücklicher Sieg. Schämen müssen wir uns dafür nicht.“

Hallescher FC – SV Meppen 4:1

Halle-Torjäger Terrence Boyd: „Klar tut das gut, nach drei Niederlagen. Wir haben endlich mal wieder angedeutet, was in uns steckt. Wir hätten in der einen oder anderen Saison effizienter sein können. Aber das hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Also, nach 3 Niederlagen, endlich mal wieder ein Sieg – schön ruhig bleiben und weiter arbeiten….Es ist schön, sich zu belohnen, das ist jetzt alles schön und gut. Aber jetzt kommt Lübeck und so geht´s halt weiter. Jetzt müssen wir wieder Gas geben.“ Wie war´s nach Wochen ohne Torerfolg für ihn? „Da kannste mal meine Frau fragen.“

Meppen rutscht gefährlich ans Tabellenende, Trainer Torsten Frings: „Wir sind selber Schuld. Wir hauen uns die Bälle selber rein. Die Tore 1 bis 4 – alles unsere Dinger. Was willste da machen. Wenn wir so gegen Lautern spielen, gibt´s die nächste Niederlage!“ Sein Spieler Tankulic mente: „Aktuell rauben uns die Gegentore die Kraft.“

Viktoria Köln – FC Bayern München2 3:2

Kölns Trainer Pavel Dotchev: „Das war wieder sehr intensiv, sehr spannend bis zur letzten Sekunde. Eigentlich würde ich auf so was am liebsten verzichten……Es wäre eine Katastrophe gewesen, wenn wir uns nicht belohnt hätten. Wir haben so bombastisch angefangen, 3:0 geführt. Dann kam die Rote Karte, die uns das Leben schwer gemacht hat. Gegen so eine spielstarke Mannschaft zu verteidigen, ist dann sehr schwer.“
FCB-Trainer Holger Seitz: „Kurios war das Spiel nicht. Es gibt schon Fakten, warum das Spiel so gelaufen ist. Ein Fakt ist dann, dass wir´s in den ersten 20 Minuten taktisch nicht gut gespielt haben. Wir da einfach nicht aufmerksam genug gegen eine abgezockte Mannschaft. Dann haben wir uns gut reingebissen. Von der Motivation, vom Spiel, von allem, kann ich mit der zweiten Halbzeit zufrieden sein.“

Der 7. Spieltag LIVE bei MagentaSport

Freitag, 23. Oktober 2020
Ab 18.30 Uhr: FSV Zwickau – Türkgücü München
Samstag, 24. Oktober 2020 – als Einzelspiel abrufbar und in der Konferenz
Ab 13.45 Uhr: SV Meppen – 1. FC Kaiserslautern, MSV Duisburg – KFC Uerdingen, FC Ingolstadt – Dynamo Dresden, Hansa Rostock – Viktoria Köln, VfB Lübeck – Hallescher FC, 1. FC Magdeburg – SV Wehen Wiesbaden
Sonntag, 25. Oktober 2020
Ab 12.45 Uhr: 1. FC Saarbrücken – SC Verl
Ab 13.45 Uhr: FC Bayern München 2 – SV Waldhof Mannheim
Montag, 26. Oktober 2020
Ab 18.45 Uhr: SpVgg. Unterhaching – TSV 1860 München

Pressekontakt:

Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24

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