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Nominiert zum 2020 / Team 2 kombiniert Visualisierung und Robotik und verbessert damit Heilungschancen.

Berlin-München (ots) – Anmoderation: Eine Operation im menschlichen Hirn gehört zu den anspruchsvollsten Disziplinen der Medizin. Die Strukturen sind so filigran, dass Erfolg und Misserfolg der Aktion nicht einmal Millimeter auseinanderliegen. Umso wichtiger, wenn der Operateur weiß bzw. sieht, was er tut. Die Entwicklung einer Technologie, um genau dieses zu optimieren, hat den Innovatoren jetzt die Nominierung für den Deutschen Zukunftspreis 2020 eingebracht. Beitrag/Sprecher: Prof. Andreas Raabe weiß, wovon er spricht. Als Neurochirurg hat er tausendfach diese Millimeter-Entscheidungen getroffen, Aneurysmen entfernt oder Gehirn-Tumore operiert. Mußte sich zurechtfinden, in kleinsten Strukturen – häufig, ohne die Konsequenzen genau zu übersehen. O-Ton Prof. Andreas Raabe


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„Chirurgen haben oft das Problem, dass sie nicht in Gewebe hineinschauen können. Wir können also oft Strukturen nicht sehen, die bedeckt sind, zum anderen aber Funktionsstrukturen, Nervengefäße, die einfach erhalten werden müssen bei der Operation.“

Beitrag/Sprecher:

Daher entwickelte Raabe gemeinsam seinen Teamkollegen von Carl Zeiss Meditec in den vergangenen Jahren die hybride Operationsplattform Kinevo, mit der Prozesse – roboterbasiert -deutlich besser visualisiert werden können.

O-Ton Prof. Andreas Raabe

„Mit dem Kinevo haben wir etwas geschaffen, das eine völlig neue Welt im Operationssaal ist. So wie vom normalen Telefon zum Smartphone mit den hilfreichen Funktionen ist es für uns der Sprung vom normalen Operationsmikroskop hin zu einer Technologieplattform – erweiterbar mit vielen Funktionen. Wir haben dort Fluoreszenztechnologien, um hineinzuschauen in Gewebe, durchzuschauen, Blutfluss zu sehen, Tumore zu sehen. Wir bekommen Assistenzen durch den Roboter, wir können ergonomischer arbeiten und für den Patienten ein besseres Ergebnis erzielen.“

Beitrag/Sprecher:

Kürzere Operationszeiten sowie eine schnellere Genesung der Patienten sind die Folge. All das ist so überzeugend, dass sich das System immer mehr als Standard für die hochkomplexen Operationen am Gehirn oder auch der Wirbelsäule etabliert hat. Und das nicht nur in Deutschland. In über 100 Ländern ist die Zulassung für das Kinevo bereits erfolgt.

Pressekontakt:

Büro Deutscher Zukunftspreis
Dr. Christiane A. Pudenz
Cuvilliésstraße 14
81679 München
Tel.+49(0)89 30703444
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