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Brinkhaus: Industrielle Produktion ist auch klimafreundlich möglich

Berlin (ots) – Eigenbericht der CSDU/CSU-Bundestagsfraktion zu „Hart aber Fair“ mit Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus: Kluge Politik der Nachhaltigkeit Brinkhaus: Industrielle Produktion ist auch klimafreundlich möglich


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Mit einem eindringlichen Appell sprach sich Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus in der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ für eine engagierte Klimapolitik aus: „Mit der Natur kann man nicht verhandeln.“ Gefragt sei eine kluge Politik der Nachhaltigkeit.

Ohne Zweifel könne die Politik im Interesse des Klimaschutzes noch mehr leisten. Insgesamt sei das Land aber auf einem guten Weg: Weltweit betrachtet, spielt Deutschland bei den Erneuerbaren Energien ganz vorne mit, „obwohl wir es bei Sonne und Wind gar nicht so leicht haben“. Ein positiver Trend, der sich durch die jüngsten Weichenstellungen noch verstärken dürfte. So wies der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf die zukünftige CO2-Bepreisung hin, von der eine große Steuerungswirkung ausgehen dürfte. Auch sei gerade eines der größten Investitionsprogramme für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr beschlossen worden.

Brinkhaus stellte gegenüber dem Moderator Frank Plasberg aber auch klar: „Wir müssen den Nachweis erbringen, dass industrielle Produktion auch klimafreundlich möglich ist.“ Zu einem Vorzeige-Projekt soll sich aus diesem Grund – unter anderem – der sogenannte Grüne Wasserstoff entwickeln. „Wir nehmen jetzt viel Geld in die Hand, um die Voraussetzungen für einen neuen Geschäftsbereich zu schaffen.“ Ziel müsse es sein, mit Hilfe neuer Energiequellen den Umbau der Industrie in Richtung Nachhaltigkeit voranzutreiben. Mit Blick auf herkömmlich produzierende Mitbewerber, beispielsweise aus China, müsse im Zweifelsfall aber auch über Kompensationen für einzelne Branchen nachgedacht werden – und zwar insbesondere auf europäischer Ebene.

Grundsätzlich sei diese Aufgabe aber nur zu leisten, wenn die Menschen „mitgenommen“ werden. Anstatt nur mit dem erhobenen Zeigefinger zu argumentieren, müssten die Bürger im besten Sinne motiviert werden, etwas Gutes zu tun. Jetzt sei der Erfindergeist gefragt: „Wenn wir intelligente Ideen haben, wird der Klimaschutz ein Erfolgsmodell.“

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